Akkus in mobilen Geräten: Wer sie pflegt, surft länger

"Geringe Akkukapazität. Bitte aufladen." Diese Meldung lesen Nutzer von Laptops, Netbooks, Tablets und Smartphones gar nicht gern. Jetzt heißt es: schnell zur nächsten Steckdose. Denn ohne aufgeladenen Akku findet der mobile Spaß ein jähes Ende. Wer seinen Akku schont, kann dies hinauszögern.

Optimale Betriebsbedingungen

In den meisten Geräten stecken Lithium-Ionen-Akkus, die viele Ladezyklen ohne großen Leistungsverlust wegstecken. Allerdings sollten sie nie vollständig entleert werden, das verkürzt die Lebensdauer. Schädlich sind auch Temperaturen über 35 Grad Celsius. Durch Hitze entstehen im Akku elektrochemische Reaktionen, die Kapazität sinkt. Erhöht sich die Umgebungstemperatur dauerhaft, sinkt die Lebensdauer des Akkus. Warme Heizkörper eignen sich daher ebenso wenig als Ablage für Notebooks und Tablets wie enge Hosentaschen für Smartphones. Laptops gehören nicht auf den Schoß und weiche Kissen, sondern auf eine ebene Unterlage. Nur dann gelangt von unten kühlende Luft an die Bauteile, vor allem an den Akku. Oft nicht bekannt ist, dass auch kalte Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Lithium-Ionen-Akkus schädigen und in unsichere Zustände versetzen können. Deshalb Geräte mit solchen Akkus nicht über Nacht im Freien oder Fahrzeug aufbewahren.

Vorsicht bei Stürzen

Stürze und Stöße sind für die kleinen Stromspeicher eine besondere Gefahr. Akkus werden kompakter und damit anfälliger. Einmal beschädigt, können sie beim Laden überhitzen und im Extremfall sogar in Brand geraten. Im Zweifel ist der Akku gegen ein Original-Ersatzteil - nicht gegen einen Billig-Nachbau - auszutauschen.

Stromfresser ausschalten

Um die Akkulaufzeit zu erhöhen, lohnt es sich, stromfressende Funktionen auszuschalten, wenn diese nicht benötigt werden. Dazu gehören vor allem das Display und Funkverbindungen wie WLAN und GPS. Stromsparoptionen sind Teil der meisten Betriebssysteme. Für Tablets und Smartphones gibt es zusätzliche Stromspar-Apps, mit denen sich die Akkuleistung steuern und überwachen lässt.

Quelle: TÜV Rheinland AG



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