24.05.2009 Die richtige Vorbereitung ist für einen
gelungenen und entspannten Urlaub das A und O. Genauso, wie sich der
Urlauber dabei mit Reiseziel, Flug oder Hotel beschäftigt, sollte er
sich über die Besonderheiten bei der Handynutzung im Urlaubsland
informieren. "Das Mobiltelefon wählt sich im Ausland automatisch in
das am stärksten verfügbare Netz ein. In vielen Fällen kann dieses
Netz einfach beibehalten werden, da einheitliche Preise gelten -
beispielsweise wenn Verbraucher im Standard-EU-Tarif telefonieren
oder für das jeweilige Land eine spezielle Auslands-Option gebucht
haben", sagt Rafaela Tschöp vom Onlinemagazin Teltarif. In
Ländern, die außerhalb der EU liegen und für die keine
Auslands-Optionen buchbar sind, kann es sinnvoll sein, sich manuell
in ein bestimmtes Netz einzuwählen. Denn mitunter werden je nach im
Ausland genutztem Netz unterschiedlich hohe Preise abgerechnet.
Reisende sollten sich in diesem Fall bei ihrem Anbieter über die
günstigsten Netze informieren.
Grundsätzlich gilt für Handytelefonate im Ausland: Nicht nur das
Anrufen, sondern auch das Annehmen eines Gesprächs kostet Geld.
Innerhalb des EU-Auslandes sind die Preise dank der EU-Verordnung
allerdings bereits stark gesunken. Seit 2007 gibt es
Preisobergrenzen, die bis zum 1. Juli noch bei 54 Cent pro Minute für
abgehende und 26 Cent pro Minute für eingehende Anrufe liegen. Danach
sinken sie auf 51 und 23 Cent pro Minute. Außerhalb der EU, etwa in
der Türkei oder in der Schweiz, können für Handygespräche noch
mehrere Euro pro Minute anfallen. Rafaela Tschöp hat zudem folgenden
Hinweis: "In Deutschland gebuchte Vergünstigungen wie beispielsweise
besonders preiswerte anbieter- oder netzinterne Gespräche gelten im
Ausland nicht." Auch wenn sich beide Gesprächspartner im gleichen
Land oder sogar im gleichen ausländischen Netz befinden, wird ein
internationales Gespräch berechnet.