Sparen können Auslandsreisende teilweise mit speziellen Auslands-Optionen, die es bei allen Netzbetreibern gibt. Oft lohnen sie sich aber nur bei längeren oder häufigeren Telefonaten, da mitunter Grundgebühren oder zusätzlich zum Minutenpreis einmalige Verbindungsentgelte anfallen. Beim Vodafone ReiseVersprechen etwa gilt der Minutenpreis des eigenen, in Deutschland genutzten Tarifs zuzüglich 75 Cent pro Verbindung. "Statt eines kurzen Gesprächs lohnt sich im Ausland in vielen Fällen der Versand einer SMS. Die Kurzmitteilungen sind zwar mit rund 39 Cent meist teurer als in Deutschland, im Verhältnis zu einer Gesprächsminute aber oft günstiger", so Bettina Seute. Das gilt allerdings nur, wenn die maximale Anzahl von 160 Zeichen pro SMS nicht überschritten wird. Beim Versand von zwei oder mehr SMS geht der gewünschte Spareffekt verloren. Um die Kosten für die Verbraucher weiter zu senken, will die EU-Kommission auch eine Begrenzung der Preise für SMS und mobile Daten im Ausland durchsetzen. Preissenkungen treten hier aber frühestens im Sommer 2009 in Kraft.
Bettina Seute hat abschließend folgenden Hinweis: "Vor dem Auslandsurlaub sollten Verbraucher ihre Mailbox ausschalten, da dorthin umgeleitete Anrufe schnell teuer werden. Sowohl die Weiterleitung von Deutschland zum Handy im Ausland als auch die Verbindung zurück zur Mailbox in Deutschland verursachen Roaming-Kosten." Für das Abrufen der Nachrichten können dann weitere Kosten anfallen.













