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Vorsicht bei MMS im Ausland

Immer mehr Verbraucher nutzen auch im Urlaub ihr Handy und wollen ihren Lieben zu Hause ein paar Eindrücke vom Urlaubsort zusenden. Insbesondere Multimedia-Nachrichten, kurz MMS, werden gerne versandt, um beispielsweise Nachrichten mit Tönen, Videos oder Bildern anzureichern.

"Bei den Multimedia-Mitteilungen sollte bedacht werden, dass nicht nur der Versand einer MMS berechnet wird, sondern in aller Regel auch der Empfang", erläutert Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin teltarif.de. So zahlen beispielsweise E-Plus-Kunden, die in Griechenland eine 100 Kilobyte große MMS empfangen, je nach verwendetem Netz 1,27 bis 1,42 Euro. An der Türkischen Riviera sind es hingegen "nur" 0,94 bis 1,19 Euro. Um diesen Kosten aus dem Weg zu gehen, sollte der Empfang von MMS auf das Heimatnetz beschränkt und somit im Ausland unterbunden werden. Möglich ist dies in den Einstellungen des Telefons. Aber auch der Versand ist nicht billig: Für eine Bildmitteilung sind in aller Regel Preise von 1,49 Euro oder mehr zu kalkulieren.

Um die Urlaubskasse zu schonen, sollte lieber auf eine Textnachricht zurückgegriffen werden. "Der Versand einer 160 Zeichen langen Kurzmitteilungen aus dem Ausland ist zwar deutlich teurer als in Deutschland, mit Preisen ab 39 Cent aber trotzdem billiger als eine Gesprächsminute", rät Thorsten Neuhetzki. Prepaidkunden sollten sich noch einmal gesondert informieren. Für sie ist der Versand einer SMS häufig teurer als für Vertragskunden.






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