Handy ist jedoch nicht gleich Handy, in Sachen Ausstattung gibt es erhebliche Unterschiede. Je nach Nutzer empfiehlt sich zum Beispiel der Griff zum Musik-, Foto- oder Internet-Handy. Den größten Preisverfall gibt es bei Musik-Handys und Unterhaltungs-Künstlern mit Video- oder TV-Funktion. USB-Kabel, Stereo-Ohrhörer und Speicherkartensteckplatz sind hier unabdingbar. Das "gute" TV-Handy LG HB620T mit DVB-T-Empfang (Computerbild-Test in Heft 13/08) kostet mittlerweile nur noch 94 statt 313 Euro ohne Vertrag - eine Ersparnis von 70 Prozent. Der Preis des Musikhandys ROKR E8 von Motorola ist sogar um satte 71 Prozent von 265 auf 78 Euro gefallen.
Auch bei Foto-Handys fallen die Preise. Sie sollten außer einem großen oder erweiterbaren Speicher auch einen Autofokus bieten, das verbessert die Schärfe der Fotos. Das Samsung SGH-U900 kostet mit 138 Euro 60 Prozent weniger als noch im Sommer 2008. Wer einen preiswerten Alleskönner sucht, dem empfiehlt sich das Nokia N73. Das Gerät ist zwar schon etwas betagt, punktet aber nach wie vor mit wichtigen Funktionen für Musik, Fotografie und Internet. E-Mails inklusive Anhang lassen sich damit problemlos senden und empfangen. Statt 421 Euro kostet das Gerät nur noch 185 Euro. Ersparnis: 56 Prozent. Wem E-Mail und Internet wichtig sind, der sollte jetzt das kaum ein Jahr alte Google-Handy G1 kaufen. Mit großem Bildschirm, schnellem UMTS/HSDPA und guter Schreibtastatur kostet es mittlerweile nur noch die Hälfte: 256 Euro.
Tipp:
Mit etwas Geduld lässt sich viel Geld sparen,
denn schon kurz nach Markteinführung eines neuen Handymodells sinken
die Preise. Wer ein Mobiltelefon ohne Vertragsbindung kauft und
sofort bezahlt, erspart sich monatliche Fixkosten und hohe
Minutenpreise. Außerdem sollte das Handy nicht durch einen SIM-Lock
an einen Mobilfunkanbieter gebunden sein.



















