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Mobile Flatrates werden nicht günstiger - aber schneller

Das mobile Surfen ist auch weiterhin zu günstigen Preisen möglich. Zudem können sich die Nutzer des mobilen Internets über schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten im Bereich der preiswertesten Datentarife freuen. Dies geht aus dem zweiten "BVDW Mobile Monitor" des Jahres 2010 hervor, der vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Kooperation mit dem Onlinemagazin teltarif.de quartalsweise veröffentlicht wird.

Mobiles Internet wird schneller
Seit dem letzten Quartal sind die günstigsten Tarife für die mobile Internetnutzung konstant geblieben: Weiterhin liegen die preiswerteste monatliche mobile Internetflatrate bei 14,99 Euro im Monat, die günstigste Tagesflatrate bei 1,99 Euro pro Tag sowie der billigste Volumentarif bei 19 Cent pro Megabyte. Dagegen ist die Datengeschwindigkeit vor allem im Bereich der günstigsten Flatrates mittlerweile deutlich gestiegen. Auf Grund des voranschreitenden Netzausbaus ermöglichen drei der genannten Datentarife für mobile Vielsurfer in immer mehr Gebieten einen maximalen Downstream von 7200 Kilobit pro Sekunde sowie einen Upstream von 2000 Kilobit pro Sekunde. Zu beachten ist, dass der "BVDW Mobile Monitor Q2/2010" im Bereich der monatlichen mobilen Internetflatrates nur Tarife mit einem ungedrosselten Datenvolumen von mindestens fünf Gigabyte berücksichtigt.

Datenverbrauch einschätzen und testen
Da ein mobiler Datentarif nach dem persönlichen Verbrauch ausgesucht werden sollte, ist es gut zu wissen, welche Datenmengen beim Surfen anfallen. Dies lässt sich jedoch nicht pauschal bestimmen. So fallen etwa bei dem Aufruf einer Webseite oft nur wenige Kilobyte an. Handelt es sich aber um ein Nachrichtenportal mit vielen Bildern, kann eine Seite mitunter ein Megabyte groß sein. Wahre Datenfresser sind allerdings Videos, die je nach Länge und Bildqualität oft mehrere Megabyte groß sind. Bei einer E-Mail, ohne größere Anhänge, fallen dagegen nur wenige Kilobyte an.

Mobilen Datenzähler nutzen
Die meisten Handys und Surfsticks haben heute einen eingebauten Datenzähler, mit dem man seinen durchschnittlichen Verbrauch bequem ermitteln kann. Um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten, sollte der Test über mehrere Wochen gehen. Hierzu eignet sich beispielsweise eine mobile Prepaid-Flatrate mit einer einmonatigen Laufzeit.

Quelle: BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft



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