LTE im gesamten Stadtgebiet verfügbar
Die 11 Linien der Kölner Stadtbahn sorgen für die optimale Vernetzung der einzelnen Haltepunkte. Die gleiche Funktion haben die 100 LTE-Basisstationen, die mobiles Surfen unter idealen Bedingungen mit bis zu 100 Mbit/s möglich machen. 576 Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe schaffen das, was auch mit einem LTE-Surfstick der Deutschen Telekom möglich wird: Die Vorteile modernster Technologie auch unterwegs zu nutzen.
Rund 80 Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben in rund 5.000 Arbeitsstunden die Technik installiert. Neben den 100 LTE-Stationen hat das Unternehmen in den vergangen Monaten rund 120 km Glasfaserkabel im Kölner Stadtgebiet verlegt, um die Basisstationen mit der modernsten Übertragungstechnik zu verbinden. Ein Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro macht Köln jetzt auch beim mobilen Surfen zur schnellsten Stadt der Republik.
Start auch außerhalb von Köln
Parallel zum Ausbau in Köln startet bereits im Juni eine umfassende LTE-Testphase mit ausgewählten Geschäftskunden mit Schwerpunkt in München, Frankfurt und Münster. Mit dem zur Verfügung gestellten Speedstick LTE können die Kunden als erste die Vorteile von LTE erleben.
Schnelles Internet für ländliche Regionen
Eine wesentliche wirtschaftliche Grundlage des Netzausbaus in ländlichen Regionen sind DSL-Kooperationen mit Gemeinden.
Die Telekom hat seit 2008 mit über 2.500 Gemeinden Kooperationen geschlossen und mehr als 300.000 Haushalte mit Breitband ausgebaut. Inzwischen versorgt das Unternehmen den ländlichen Raum mit Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s.
Hintergrund
Wo der Netzausbau aufgrund niedriger Kundenpotenziale und hoher Kosten für die Telekom allein wirtschaftlich nicht vertretbar ist, bietet der Konzern Kooperationen an. Die Kommunen können sich dann auf unterschiedliche Weise am Ausbau beteiligen, indem sie beispielsweise Kabelkanalanlagen zur Verfügung stellen, den Tiefbau übernehmen oder die finanzielle Deckungslücke ausgleichen. Hauptfaktor bei den Kosten sind die Tiefbauarbeiten, die bis zu 60.000 Euro pro Kilometer betragen. Über die Förderprogramme der Bundesländer erhalten die Gemeinden in der Regel den größeren Teil ihrer Investitionen zurück.
