Jolies Regiedebüt, das bosnische Kriegsdrama 'In the Land of Blood and Honey' ist ein Herzensprojekt der UN-Botschafterin. "Ich hatte furchtbare Angst zu versagen, Angst, diesen Film zu ruinieren. Es hat noch nie so viel Druck auf mir gelastet, weil ich noch nie zuvor etwas getan habe, das mir dermaßen viel bedeutet. Auch weil so viele Menschen beteiligt waren, die mittlerweile meine Freunde sind. Aber ich habe mein Bestes gegeben."
Zu ihren Regie-Vorbildern zählt Angelina Jolie vor allem Clint Eastwood: "An Clints Set ist man aufgehoben wie in einer Familie. Er arbeitet nur mit ganz besonderen Leuten zusammen. Man muss Talent haben, aber vor allem auch ein netter Mensch sein. Da gibt es keine Egokämpfe. Clint arbeitet außerdem ökonomisch, was ich auch musste, weil ich für meinen Film nur sehr wenig Geld hatte."
Während des Drehs sind Jolies Kinder in Ungarn in die Schule gegangen und kamen danach zum Set: "Die meiste Zeit mussten sie draußen bleiben, weil wir keine glücklichen oder kindgerechten Szenen gedreht haben. Aber in den Pausen haben wir mit den Kindern Fußball gespielt und versucht wieder fröhlich zu sein. Sooft es ging, habe ich meine Kinder abgeküsst und mit Liebe überschüttet, wahrscheinlich war das etwas zu viel, aber ich habe es gebraucht."
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