In vielen anderen Ländern lernten Kinder bereits in der Schule "Meditations- und Entspannungstechniken". Für Hirschhausen wäre das auch in Deutschland "gesundheitliche Prävention, die sich auszahlen würde". Sein Vorschlag im stern: Ein "Glücksminister" müsste Gesetzesvorlagen danach überprüfen, ob sie die Gesellschaft zufriedener machten. Das soziale Miteinander müsste gefördert werden, denn, so Hirschhausen, "Glück breitet sich in Netzwerken aus". Der Staat sollte daher Mehrgenerationenhäuser, öffentliche Plätze und freien Zugang zu Bildung fördern.
Demnächst wird der gelernte Mediziner, dessen Glücksratgeber "Glück kommt selten allein..." seit mehr als einem Jahr in den Bestsellerlisten steht, auch noch einige Fernsehshows übernehmen, unter anderem die WDR-Show "Frag doch mal die Maus". Sein Erfolg ist ihm selbst manchmal unheimlich. "Du kannst bei diesem Spiel nicht gewinnen. Wenn dich keiner kennt, hast du nichts davon. Wenn dich alle kennen, hast du auch nichts davon. Ist man zu populär, macht das auch wieder verdächtig", sagte Hirschhausen dem stern. Auf die Frage, ob ihn der Erfolg und das Geld persönlich glücklicher gemacht habe: "Das Leben ist angenehmer mit Geld als ohne, aber ich könnte jetzt auch nicht Griechenland retten."
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