Früher sei es ihm schwer gefallen, dem Regisseur gegenüber Vorschläge zu artikulieren. "Da hieß es oft: 'Sag einfach deinen Satz, versprich dich nicht und pass auf, dass du den Stuhl nicht umwirfst'. Ich musste lernen, wie man trickst, um sich ein gewisses Mitspracherecht zu verschaffen."
Der 'Indiana Jones'-Star geht so gut wie nie ins Kino. "Ich habe mich schon früh in meinem Leben bewusst dagegen entschieden, Filme anzugucken. Ich wollte auf keinen Fall irgendwelche Berühmtheiten imitieren. Vielleicht hat es deshalb bei mir ein bisschen länger gedauert, bis ich mein Handwerk beherrscht habe." Seine ganz frühen Filme kann Ford nicht ertragen. "Da denke ich jedes Mal: 'Was für ein mieser Darsteller!' Ich hoffe sehr, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe."
Harrison Ford, der früher auch als Zimmermann arbeitete, macht seine Stunts gerne selbst. "Von Zeit zu Zeit habe ich nichts dagegen, mich mit schwitzenden Männern am Boden zu wälzen. Ich habe die körperlichen Herausforderungen meines Berufs immer geliebt."
Anders als die Pressetermine: "Interviewtage strengen mich wahnsinnig an. Jedes Mal, wenn ich stundenlang Journalisten irgendwelche Lügen erzählt habe, brauche ich hinterher einfach einen starken Drink."
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