Beim Interview mit Maxi hat die 38-Jährige bereits elf Stunden Posieren, Lächeln und Erklären hinter sich. Workaholic? "Ich habe immer hart gearbeitet. (...) Mir war von Anfang an klar: Das hier ist keine Klassenfahrt. Wenn meine Agentur mir damals nur zwei Castings am Tag gegeben hat, habe ich gesagt: Ich bin doch nicht zum Sightseeing hier! Zwei Castings habe ich in einer Stunde durch - gebt mir vier oder sechs", erklärt Heidi ihre Energie.
Ob das viel mit Disziplin zu tun habe, weiß sie nicht: "Ich wollte einfach mehr. Ich wollte weg aus Deutschland, unbedingt nach Amerika, und ich habe nie darauf gewartet, dass mich jemand holen kommt und sagt: Hey, gib mir deine Hand, lass mich dich führen." Viel Kraft gibt ihr sicherlich auch ihr Optimismus: Ich versuche, mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen. So begegne ich auch den Menschen, die ich treffe."
Bei Entscheidungen hört Heidi übrigens sowohl auf ihren Kopf als auch auf ihr Herz: "Je nachdem. Eigentlich entscheide ich immer sehr schnell. Bei unserem Haus in Los Angeles war das auch so, ich hatte das ganz schnell eingerichtet!" Ob all ihre Entscheidungen immer richtig gewesen sind, weiß sie nicht. "Wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, schaue ich nicht mehr zurück. Warum auch? Du musst nach vorn gucken, du kannst die Entscheidung meist sowieso nicht mehr rückgängig machen. Da bin ich ziemlich pragmatisch."
Zurück zur Übersicht
