Macht es ihr mehr Spaß, eine lustige Rolle zu spielen? "Ich wollte schon immer mal meine humorvolle Seite in einem Film zeigen, aber leider hat Hollywood mir das bisher nicht zugetraut. Seit ich in der TV-Serie "Dark Angel" als furchtlose Kämpferin selbst die härtesten Männer zur Strecke gebracht habe, war ich jahrelang auf die Rolle der Actionheldin festgelegt. Durch Filme wie "Fantastic Four" oder "Sin City" bin ich ja auch bekannt geworden, aber ich bin überglücklich, endlich auch mal eine weichere Facette von mir zeigen zu können."
Hat sie das Gefühl, dass sie als Schauspielerin bislang oft unterschätzt wurde? "Manchmal schon, absolut! Ich mache mir da gar nichts vor: Bei vielen Filmen, wie zum Beispiel "Into The Blue" wurde ich in erster Linie als optischer Leckerbissen für die männliche Zielgruppe engagiert. Mit dem Ergebnis, dass ich in den Köpfen der Leute plötzlich mehr Sexsymbol als Schauspielerin war. Dieses Klischee nervt."
Sie will kein Sexsymbol sein und lässt sich dennoch gerne recht freizügig
fotografieren. Wie passt das zusammen? "Ich lasse mich mittlerweile ganz bewusst
nicht mehr so sexy ablichten wie früher und kleide mich in der Öffentlichkeit
sogar etwas konservativer. Ich möchte weg von meinem alten Image. Grundsätzlich
habe ich nichts gegen schöne, ästhetische Fotos, bei denen eine Frau mal etwas
Haut zeigt. Aber ganz nackt würde ich mich niemals zeigen. In Zukunft möchte ich
mich mehr über meine Arbeit definieren und weniger über meinen Körper. Ich will
endlich zeigen, was ich wirklich drauf habe. Darum kämpfe ich wie eine Löwin."
Teil 1: Jessica Alba: "Männer brauchen auch mal Kontra"
Teil 2: Schüchtern und zurückhaltend
Teil 3: Erfahrung mit Männern?
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