Seine Filme sind zum Schreien komisch und oftmals auch mächtig chaotisch. Im Privaten liebt es "Bully" aber eher bodenständig. "Ich habe gern die Kontrolle über das, was ich tue. Und vor allem über das, was man mit mir tut. So was wie einen Filmriss hatte ich noch nie", erklärt der Münchner. Außerdem liebe er es ordentlich und sauber: "Ich bin kein Monk, aber wenn es rein ist, fühle ich mich einfach viel wohler." Deswegen räumt er beispielsweise Geschirr auch gleich nach dem Essen weg, "damit das am nächsten Morgen nicht so stinkt." Und in seinem Haus schaut er den Gästen auf die Füße, bis sie ihre Schuhe ausziehen: "Auffordern würde ich sie dazu nicht - bin aber unglaublich froh, wenn sie es tun."
Auch in Sachen Liebe ist Herbig pragmatisch, denn an Liebe auf den ersten Blick glaubt er nicht: "Ich glaube an Sympathie auf den ersten Blick. An Chemie, die stimmt. Ausstrahlung, Charisma."
In der Satire "Zettl", Helmut Dietls "Kir Royal"-Nachfolger, die am 2. Februar in den Kinos startet, mimt er Klatschreporter Max Zettl gewohnt urkomisch.
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