Eine Mitschuld an diesem zweifelhaften Lebenswandel trage seine allein erziehende Mutter jedoch nicht: "Sie wusste, dass ich meinen Willen sowieso durchgesetzt hätte. Ich hatte keine männliche Autoritätsperson. Ich fühlte mich wie der König der Welt" so Bushido.
Diesem Gefühl, so Bushido, entsprang vermutlich auch sein Verhältnis zu Frauen: "Nach den Konzerten ging ich ins Publikum und pickte mir ein paar Mädchen raus und fickte sie im Tourbus. Danach ging es weiter in die nächste Stadt." Inzwischen führt der 29-Jährige jedoch ein beschauliches Leben mit fester Freundin und einer Villa in Berlin-Dahlem: "Gerade haben wir uns zwei Labrador-Welpen gekauft. Die beruhigen mich sehr. Manchmal gehe ich nachts mit ihnen spazieren, wenn kein Mensch auf der Straße ist. Das ist wunderschön. Ich liebe Stille."
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