"Seit der Erfindung des Farbfernsehens ist dies die größte technische Innovation", kommentiert der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust den Start. "Und da auch solche technischen Weiterentwicklungen von der Rundfunkgebühr mitbezahlt sind, sendet die ARD ihr HD-Angebot selbstverständlich für alle unverschlüsselt und ohne zusätzliche Gebühren."
Nach dem erfolgreichen Pilotversuch bei der Leichtathletik-WM und der überschwänglichen Resonanz des Publikums ist es deshalb für den MDR-Sportchef Wolf-Dieter Jacobi, der die Olympia-Berichterstattung federführend für die ARD organisiert, logisch, bei den olympischen Winterspielen mit der HD-Regelausstrahlung zu beginnen: "Sportliche Großereignisse waren schon immer auch ein Impulsgeber für technische Entwicklungen, denn sie eignen sich besonders gut, Emotionen durch Bilder zu vermitteln. Die Zuschauer können sich dann bei Das ErsteHD auf Fernsehen in Kinoqualität freuen".
Am 13. Februar wird dann die Bundesliga-Sportschau als erste ARD-Studiosendung komplett in HD und Mehrkanalton produziert und ausgestrahlt.
Hintergrund zu HDTV
HDTV steht für "High Definition Television" und bezeichnet ein Fernsehsystem mit bis zu fünfmal mehr Bildpunkten als die aktuellen Fernsehsysteme SDTV (digital) und PAL (analog). Daraus resultieren eine weitaus höhere Bildschärfe und die Möglichkeit, die Fernsehbilder auch auf großen Bildschirmen in einer sehr guten Qualität genießen zu können. Für den Empfang von HDTV-Programmen werden ein HD-fähiger Bildschirm und ein HDTV-Empfangsgerät, beispielsweise eine spezielle Set-Top-Box, benötigt. Die HDTV-Programme der ARD werden über Satellit und in den meisten Kabelnetzen verbreitet. Parallel zur HDTV-Ausstrahlung sendet das Erste auch weiterhin im Standard-TV-Format.
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