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Thomas Gottschalk: Bis auf Päpste und Königinnen habe ich alle gehabt

"Bis auf Päpste und Königinnen habe ich alle gehabt", sagte Thomas Gottschalk anlässlich seiner 150sten Wetten, dass..?-Sendung in Leipzig. Kaum ein Wunsch sei in seiner fast 25-jährigen "Wetten, dass..?-Karriere offen geblieben. Schon fast jeder habe einmal auf der berühmten Couch gesessen, und manches Mal frage er sich, wenn er in L.A. einen Prominenten treffe, ob er ihn nun aus dem Kino kenne oder vom Wettsofa seiner Sendung.

Zu seiner Entscheidung, die Sendung aufzugeben, steht Gottschalk nach wie vor: "Natürlich kommt jetzt der emotionale Gang durch die Hallen", bekannte er, "aber ich bereue nicht." Im Übrigen solle man die Sache nicht so hoch hängen: "Freud und Mozart, die haben Spuren hinterlassen, aber meine Fußstapfen sind doch wie Spuren im Sand: Einmal läuft das Wasser drüber, und am nächsten Morgen sind sie weg."

Zur Nachfolgediskussion sagte Gottschalk: "Raten werde ich meinem Nachfolger gar nichts. Er sollte nur", so der Moderator scherzhaft, "möglichst viel von meinen Eigenschaften haben: Das hat der Sendung ja nicht geschadet."

Hape Kerkeling, der Gast in der aktuellen Sendung war lüftete erwartungsgemäß das Geheimnis um seine eventuelle Moderation - sagte aber ab. Kerkeling habe das ZDF vorab über seine Entscheidung informiert, die er am Abend als Gast der "Wetten, dass..?" Sendung auch dem Publikum mitgeteilt hat.

ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut: "Es ist schade, dass er das Angebot nicht annimmt, aber ich respektiere seine Entscheidung und ihre Begründung. Wir haben uns im Übrigen für weitere Formen der Zusammenarbeit verabredet. Ich freue mich, dass er in wenigen Wochen die Sendung 'Menschen 2011' und Anfang Februar die 'Goldene Kamera' im ZDF moderiert. Wir sind auch im Gespräch über eine weitere Reportagereihe und andere Primetime-Projekte."

Im Übrigen bleibe es dabei, dass die Entscheidung über die Nachfolge erst nach der letzten von Thomas Gottschalk präsentierten Ausgabe fallen werde. Auch werde es, so Bellut, definitiv eine Pause geben, in der die Redaktion gemeinsam mit dem neuen Moderator an einer Weiterentwicklung des Showformats arbeiten werde.

Quelle: ZDF



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