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Smartphone-Dominanz ist weiblich

Dank der Frauen bleibt Deutschland dran: 2016 nutzten 18 Prozent der deutschen Smartphone-User ihr mobiles Endgerät häufiger als den stationären Computer. Die Deutschen legten damit im Vergleich zum Vorjahr sechs Prozent zu und erreichen damit den globalen Durchschnitt von 2015. Von diesen sogenannten Smartphone-Dominanten, also jenen, die ihre digitale Zeit hauptsächlich auf Mobilgeräten verbringen, sind 21 Prozent Frauen, aber nur 15 Prozent Männer.

Waren es laut der Yahoo-Studie "The Shift to Smartphone Dominance" von 2015 noch zwölf Prozent der Deutschen, die hauptsächlich mobile Dienste wie Kommunikations- und Entertainmentangebote nutzten, sind es 2016 18 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung von Yahoo für den deutschen Markt.

Schon 2015 lagen die Frauen vorn. 2016 setzte sich der Trend fort, und auch 2017 wird die mobile Dominanz wohl weiblich sein: mehr Frauen (25 Prozent) als Männer (22 Prozent) wollen 2017 hauptsächlich mobil sein. Auch weit über die Hälfte der Frauen (59 Prozent) nutzten 2016 hauptsächlich das Smartphone und nicht den stationären Computer zur Informationsbeschaffung sowie für Mail, Chat oder Onlineshopping. Bei den Männern waren es im Gegensatz nur 46 Prozent.

Der Shift zu Mobile ist nicht aufzuhalten

Laut der aktuellen Zahlen wandelt sich Deutschland zunehmend zur mobilen Gesellschaft: So werden in den nächsten drei bis vier Jahren über die Hälfte aller Deutschen zu den Smartphone-Dominanten gehören. 55 Prozent der Befragten geben an, bereits in zwei bis drei Jahren überwiegend das Smartphone nutzen zu wollen. Und nur noch rund ein Drittel hält an der Überzeugung fest, niemals ganz auf "mobil" umzuschalten. 2015 waren es hier noch mehr als 40 Prozent.

Apps als Treiber von Smartphone-Dominanz

Immer mehr Nutzer sind mit der Anzahl der Smartphone-Apps für ihren Alltag zufrieden. Das App-Angebot an Unterhaltung und Nachrichten, Shopping oder auch Zahlungs- oder Buchungsanwendungen steigt, davon profitieren die Smartphone-Dominanten. 2015 gaben noch 43 Prozent der Befragten an, die Zahl der verfügbaren Apps sei ihnen zu niedrig, 2016 war es nur noch knapp ein Drittel. Auch hier spielen die Frauen vorne mit, denn mehr als die Hälfte der weiblichen Nutzer spricht dem Smartphone mehr Effektivität zu als dem PC. Bei den Männern liegt der Anteil bei unter 50 Prozent.

Was bedeuten diese Zahlen? Die Nutzungsgewohnheiten ändern sich weiter. Damit steigt die Nachfrage nach Smartphone-Apps sowie mobilen Webseiten, die schnell laden und benutzerfreundlich sind. Längst ist es üblich, TV-Shows mit Apps zu unterstützen oder auf dem Smartphone zu twittern, während man am PC auf Shopping-Tour geht. Das zeigen auch unsere Ergebnisse. Immer mehr Nutzer verwenden mehrere Geräte gleichzeitig. Die Parallelnutzung stieg 2016 von 37 Prozent auf 54 Prozent.


Quelle: Yahoo! Deutschland Services GmbH
2.2.2017

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