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SMS, Sprachnachrichten, Apps: Wie das Handy die Kommunikation verändert

Posted on Monday, 9. October 2017
TouchID on Apple iPhoneEine aktuelle Umfrage zum Thema Smartphone-Nutzung ergab Erstaunliches: Die kleinen Alleskönner werden von vielen Nutzern als Gesprächskiller wahrgenommen. Das ist ziemlich paradox, wenn man bedenkt, dass Handys ja eigentlich dazu da sind, Kommunikation einfacher und besser zu machen. Und dafür bringen Smartphones mittlerweile mehr als genügend Werkzeuge mit sich.

Kurze Nachrichten

Ebenfalls paradox daran ist, dass dabei die Telefonfunktion kaum noch eine Rolle spielt, obgleich ein Smartphone ja eigentlich nichts anderes ist als ein "schlaues Telefon". Der Trend weg von der direkten Sprachkommunikation begann bereits in einer Zeit, als Handys noch nicht "smart" waren, Tasten anstelle eines Touchscreens hatten und an Apps wegen der sehr rudimentären Softwareausstattung der Telefone noch nicht zu denken war. Die Rede ist natürlich von SMS, jenen auf 160 Zeichen beschränkten Kurznachrichten, von denen man auf den meisten Handys mangels Speicherplatz nur 10 Stück gleichzeitig speichern konnte. Bis vor 5 Jahren stieg die Anzahl der versendeten SMS innerhalb Deutschlands kontinuierlich an: 2012 wurden deutschlandweit knapp 60 Milliarden SMS verschickt. Seitdem geht es für die digitalen Briefe jedoch kontinuierlich bergab.

Infografik: Auslaufmodell SMS | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Denn heute ist die SMS nicht mehr als ein Auslaufmodell, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist. Schließlich bieten Messenger-Apps wie WhatsApp, Treema und Co. mehr Funktionalität (etwa animierte Gifs und Sprachnachrichten) für weniger Geld - und ein App-fähiges Smartphone besitzt mittlerweile laut Umfragen auch fast jeder. Trotzdem haben SMS einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Durch die Zeichenbegrenzung wurde z.B. das Nutzen von Smileys so selbstverständlich, wie es heute ist.

Reisehelfer

Wer Smartphones als Störfaktor wahrnimmt, denkt dabei vor allem an unaufmerksame Gesprächspartner, die ständig den Blick auf ihrem Handy haben. Das ist in der Tat eine unangenehme Erscheinung - es geht aber auch anders. Denn Smartphones können durchaus auch zur Verbesserung der Verständigung beitragen. Wie das?

Ganz einfach: Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps für Android und iOS, mit deren Hilfe sich Reisende auch ohne Kenntnisse der Landessprache im Ausland gut verständigen können. Der Funktionsumfang geht dabei teilweise weit über die eines herkömmlichen Wörterbuchs hinaus: Features wie die Übersetzung gesprochener Sprache mittels Spracherkennung helfen überall dort, wo es schwerfällt, Geschriebenes und Gesprochenes zu verstehen - ein Paradebeispiel dafür ist (zumindest für Europäer) der asiatische Raum. Mit manchen Apps können Nutzer sogar Schriftzeichen mit der Kamera abfotografieren und erhalten direkt eine Übersetzung dazu.

Zwar werden Kritiker hier einwenden, dass dadurch der direkte Austausch mit den Einheimischen wegfällt - aber sich mit Händen und Füßen zu unterhalten, funktioniert ja auch nicht immer wie gewünscht. Und wenigstens die wichtigsten Wörter in der Landessprache zu beherrschen, schadet schließlich nie.


om, Foto: Marco Verch via flickr (CC BY 2.0)
9.10.2017

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