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WhatsApp löst die gute alte SMS ab – Stirbt das Simsen bald komplett aus?

Posted on Wednesday, 4. July 2018
SMS schreibenDie SMS befindet sich schon länger auf dem absteigenden Ast. Jahr für Jahr wird sie weniger genutzt. Neue Zahlen der Bundesnetzagentur bestätigen, dass im letzten Jahr nur noch rund 10 Milliarden Kurzmitteilungen verschickt wurden. Als die SMS-Ära im Jahr 2012 ihren Höhepunkt hatte, waren es noch beinahe 60 Milliarden Kurzmitteilungen. Seit diesem Zeitpunkt liefen kostenlose Messenger-Dienste wie iMessage oder WhatsApp der klassischen Kurzmittelung jedoch mehr und mehr den Rang ab. Pro SIM-Karte und Monat wurden im Jahr 2017 nur noch knapp sieben SMS verschickt. Dabei hat die SMS im Dezember 2017 gerade ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert, denn die erste Kurzmitteilung wurde Ende 1992 versendet.

Die meisten Verträge enthalten nach wie vor Frei-SMS

Bevor man einen Smartphone-Tarif abschließt, lohnt sich ein Vergleich - unabhängig davon, ob man einen Tarif mit Frei-SMS oder SMS-Flatrate benötigt. Ein Tarifvergleich ist beispielsweise auf wechselpiraten.de/handytarife möglich. Dort können Verbraucher wählen, ob sie eine SMS-Flatrate wünschen oder ob ein kleineres SMS-Paket ihnen ausreicht. Wer die aktuellen Tarife auf wechselpiraten.de miteinander vergleicht, wird aber auf jeden Fall eines feststellen: Obwohl immer weniger Handynutzer SMS verschicken, gehören große SMS-Pakete noch immer bei den meisten Tarifen dazu. Das ärgert einige Nutzer, weil sie das Gefühl haben, für etwas zu zahlen, das sie gar nicht benötigen. Fakt ist aber auch: In der jüngsten Vergangenheit sind die Preise für Mobilfunk-Flatrates stark gesunken. Meist fallen die Gebühren für die SMS-Pakete kaum noch ins Gewicht.

Mobile Datennutzung steigt an

Ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Abschluss eines Smartphone-Tarifs ist vielmehr das Datenvolumen. Es beeinflusst auch den Preis am meisten. Deshalb lohnt es sich, vorab herauszufinden, wie viel mobiles Datenvolumen benötigt wird. Die mobile Datennutzung erlebt weiterhin einen rasanten Anstieg. Rund 1,4 Milliarden Gigabyte an Daten wurden im letzten Jahr über die Mobilfunknetze übertragen. Im direkten Vergleich zu 2016 ist das eine Zunahme von 52 Prozent. Schuld daran ist in erster Linie die steigende Verbreitung moderner Smartphones. Sie ermöglichen es, überall im mobilen Internet zu surfen und Bilder und Videos via WhatsApp und iMessage mit Freunden zu teilen. Wer eine gute mobile Internetverbindung mit ausreichend Datenvolumen und einer hohen Geschwindigkeit hat, ist daher nicht mehr darauf angewiesen, klassische Kurzmitteilungen zu verschicken.

Wird die SMS wirklich aussterben?

Mittlerweile sind sich die Experten einig, dass sich die gute alte SMS auf lange Sicht als zu teuer und zu unflexibel erweisen wird. Aber auch in Zeiten des Smartphones hat die SMS nach wie vor einen wichtigen Vorteil gegenüber den modernen Messenger-Diensten: Um eine SMS zu verschicken, benötigt man kein Internet, kein WLAN und kein LTE. Sie wird einfach über den normalen Mobilfunkanschluss verschickt. Und noch immer gibt es mehrere Millionen Menschen, die die SMS genau wegen dieser Tatsache nicht missen möchten. Das zeigt auch eine Umfrage vom Digitalverband Bitkom aus dem Dezember 2017: Sechs von zehn Personen gaben in der Umfrage an, nach wie vor SMS zu schreiben. Das sind immerhin 58 Prozent. Messenger-Dienste wie WhatsApp und iMessage werden laut der Umfrage nur bei unwesentlich mehr Nutzern eingesetzt, nämlich bei 62 Prozent. Auffällig ist, dass SMS eher bei älteren Nutzern auf Anklang stoßen. Jüngere Smartphone-User hingegen greifen hauptsächlich auf internetbasierte Messenger-Dienste zurück. Noch immer wird die SMS-Funktion zudem oftmals bei Authentifizierungsverfahren genutzt - wie zum Beispiel beim Online-Banking. Der SMS-Standard funktioniert auf jedem Handy und bedarf keiner separaten Anmeldung. Auch das sind Vorteile im Vergleich zu den internetbasierten Messenger-Diensten. Letztere funktionieren nur, wenn Empfänger und Absender den gleichen Dienst installiert haben. All das sind Gründe, die dafür sprechen, dass die Nutzung des SMS-Standards zwar in Zukunft weiter deutlich zurückgehen, allerdings in naher Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest nicht komplett aussterben wird.

kh, Foto: © kaboompix via pixabay.com (CC0)
4.7.2018

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