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Spitzenleistung bei Smartphones und Tablets meist überflüssig

Spitzenleistung bei Smartphones und Tablets meist überflüssigQuadcore-Prozessoren, Gigabyte-weise RAM, mehr Pixel als ein Full-HD-Display, Smartphone- und Tablet-Hersteller übertrumpfen sich mit Leistungsdaten, die Sie eher in einem Notebook oder sogar einem Desktop-PC erwarten würden. Aber was nützen Ihnen diese Leistungswerte in einem solch kleinen Gerät? Eine umfassende Antwort auf diese Frage finden Sie hier.

Das Smartphone als PC-Ersatz?

Eine große Computerzeitschrift berichtete Ende März 2015 von dem Versuch eines ihrer Redakteure, angesichts der aktuellen Smartphone-Power einen ganzen Monat ohne PC auszukommen. Dieser Versuch ging zwar nicht wirklich erfolgreich zu Ende, aber der Grund dafür war die mangelnde Unterstützung großflächiger Bildschirme in der Software und nicht die Hardware. Alles PC-typische Zubehör lässt sich über den standardmäßigen USB-Port, per WLAN oder mit speziellen Adaptern mit dem Smartphone verbinden, wenn auch nicht bei allen Geräten und nicht überall auf die gleiche Art.

Die Anschlussmöglichkeiten für Tastaturen und Mäuse, externe Monitore, Drucker und Netzwerk machen das Smartphone noch nicht zu einem PC-Ersatz, der die hohen Leistungswerte der High-End-Geräte rechtfertigen würde, aber das Beispiel zeigt einen wichtigen Aspekt in der Diskussion. Die Rechenpower Ihres Smartphones können Sie nicht nur mit den beschränkten Ressourcen für die Bedienung und Ausgabe nutzen, die Ihr Mobilgerät bietet.

Die Hersteller der gängigen Smartphone-Systeme haben Streaming-Lösungen entwickelt, mit denen Sie Musik, Filme und andere Medien von einem Mobilgerät auf anderen Geräten in Ihrem lokalen Netzwerk zuhause ausgeben können. Damit sind Sie zum Beispiel beim Anschauen eines Films nicht mehr an das TV-Gerät in Ihrem Wohnzimmer gebunden, sondern können den Raum ohne eine Unterbrechung im Programm wechseln. In einem solchen Umfeld ist die Fähigkeit eines Smartphones, 4K-Videos zu empfangen und zu verarbeiten durchaus sinnvoll, auch wenn Sie diese Qualität auf dem Fünf-Zoll-Display nicht wirklich nutzen können.

Trotzdem ist auch dieser Anwendungsfall nicht die Regel und kein Grund ein High-End-Mobilgerät anzuschaffen, dessen Leistung Sie aktuell gar nicht benötigen. Das Beispiel soll lediglich zeigen, dass selbst bei den High-End-Smartphones eine weitere Leistungssteigerung nicht so unsinnig ist wie sie auf den ersten Blick erscheint. Wenn Sie sich nach einem Smartphone als Ersatz für ein älteres Gerät umschauen, werden Sie wahrscheinlich bereits bemerkt haben, dass die Leistungssteigerung durch den technischen Fortschritt bei den Mobilgeräten ebenso schnell voranschreitet wie bei den PCs, und auch dort ist ein Ende nicht in Sicht.

Eine Bemerkung wie "640kB sollten für jeden reichen" war zu einem bestimmten Zeitpunkt sicher richtig, aber schon nach wenigen Jahren überholt. Eine 30-MB-Festplatte fasste Ende der 1980er-Jahre den Inhalt von 42 Disketten, heute enthält die Installation eines einzelnen Anwendungsprogramms oft schon ein Mehrfaches dieser Datenmenge. Mit den wachsenden verfügbaren Leistungswerten nehmen auch die Anforderungen der Software zu.

Daher wird die Entwicklung der Hardware-Leistung auch beim Smartphone nicht stehenbleiben, aber andererseits ist es auch wenig sinnvoll, ein High-End-Gerät zu kaufen, weil Sie dessen Leistung vielleicht in zwei Jahren benötigen werden.

Das Top-Smartphone oder Tablet mit Spitzenwerten bei der Prozessorleistung, beim Display, Speicher und bei der Datengeschwindigkeit kostet ein Mehrfaches dessen, was Sie für ein günstiges Gerät der mittleren Leistungsklasse bezahlen müssen. Vergleichen Sie zum Beispiel die Geräte, die Ihnen der Finder von arlt.com auflistet. Statt ein High-End-Tablet oder Smartphone zu kaufen, um für die Zukunft gerüstet zu sein, fahren Sie daher in der Regel günstiger, indem Sie sich für die Mittelklasse entscheiden und das Mobilgerät ersetzen, wenn Sie zum Beispiel nach zwei Jahren mehr Leistung benötigen. Sie halten dann wieder ein Gerät in den Händen, bei dem alle Teile neu sind. Das ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil die Leistungsdaten der Hardware vergleichsweise selten Anlass für den Kauf eines neuen Mobilgerätes sind. Dafür sind meist andere Gründe verantwortlich, zum Beispiel:

  • ein Displaybruch
  • ein nachlassender oder defekter Akku
  • der Hersteller liefert keine Updates auf die aktuelle Betriebssystemversion

Besonders nachteilig wirkt sich dabei aus, dass die Akkus selbst bei High-End-Mobilgeräten zum Teil fest eingebaut sind und sich nicht einfach herausnehmen und austauschen lassen. Dabei ist das Entfernen der Batterie nicht nur für den problemlosen Wechsel eines verbrauchten Akkus nützlich, sondern auch der einzige Weg, um das Smartphone oder Tablet vollständig stromlos zu machen. Bei fest verbautem Akku reicht ein verklemmter Einschalttaster, dass Sie Ihr Mobilgerät nicht mehr ausschalten können. Selbst wenn Ihnen das Herunterfahren per Software gelingt, startet es sofort wieder neu. Auswechselbare Akkus benötigen zwar ein stabiles Gehäuse und daher mehr Platz im Gerät, das nutzen die Hersteller aber meist nicht für einen größeren Akku, der nicht jeden Tag eine Aufladung brauchen würde, sondern um die Mobilgeräte dünner zu fertigen und damit eleganter wirken zu lassen, selbst wenn sie sich die extrem schlanken Geräte leicht verbiegen.

Fazit:

Die Leistungswerte von Smartphones und Tablets sind inzwischen in Bereichen angelangt, in denen sich eine weitere Steigerung bei der Benutzung des Gerätes selbst kaum noch bemerkbar macht. Trotzdem sind diese Verbesserungen zum Teil sinnvoll, da sich die Mobilgeräte neue Anwendungsgebiete erschließen, zunehmend Notebook- und stationäre PC-Anwendungen ersetzen oder als eine Art universelle Fernbedienung fernsteuern sowie als mobile Streaming-Zentrale auch für TV-Geräte, HiFi-Anlagen und dergleichen dienen können. Meist reicht die Leistung von Mobilgeräten der mittleren Leistungsklassen aber völlig aus.

[cu]



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