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Hinter der Kulisse: Technik einer Handyortung

Das Thema Handyortung erregt derzeit vielerorts die Gemüter und eines ist schon jetzt klar: Es polarisiert gewaltig. Während die einen es für eine weitere bedenkliche Form der Überwachung halten und solche Möglichkeiten unbedingt begrenzen möchten, ist es für die anderen entweder eine nette und lustige Freizeitbeschäftigung oder aber auch ein überaus nützliches Tool für verschiedene Notfälle und ähnliches. Bei allen Diskussionen über das Thema wissen jedoch nur die wenigsten, wie das Ganze eigentlich konkret abläuft. Daher ist es durchaus an der Zeit einmal einen Blick hinter die Kulissen einer Handyortung zu wagen.

GPS und Funkzellenortung waren gestern

Den meisten inzwischen bekannt sind die Ortung von Mobiltelefonen via GPS oder auch über Funkzellen. Insbesondere letztgenannte Methode kommt immer wieder in diversen Krimis vor oder wird auch in den Medien genannt, wenn die Polizei mal wieder einem Verbrecher auf der Spur ist. Die Methoden sind nicht schlecht und auch heute noch weit verbreitet, jedoch hat sich noch eine dritte Methode dazu gesellt, über die die wenigsten bislang so wirklich Bescheid wissen. Dabei handelt es sich um die Handyortung per Geolocation API, ein tatsächlich noch unbeschriebenes Blatt für die meisten. Was hat man sich also genau darunter vorzustellen?

Geolocation API und wie es funktioniert

Geolocation API, das ist ein sogenanntes Interface, das dazu genutzt werden kann, um Standort-Daten zu ermitteln. Wie so oft ist Google dabei mit im Spiel und zwar insofern, dass dessen Anwendungen wie zum Beispiel Longitude auf die entsprechenden Mobiltelefone zugreifen - vorher müssen die Anwendungen dort installiert worden sein. Der Hintergedanke bei dem Ganzen ist es eine einheitliche Schnittstelle für die Ortung von Smartphones zu erschaffen. Dem einen oder anderen ist sicherlich noch das Projekt Google Gears ein Begriff. Wer sich die genaueren technischen Einzelheiten der Funktionsweise gerne zu Gemüte führen möchte, der kann dies hier auch auf deutsch tun.

Für wen ist das Ganze interessant?

Der Standort beim Geolocation API wird jedenfalls über IP-Adressen, WLAN-Netzwerke, aber auch GPS-Sender und ähnliches ermittelt. Sinnvoll ist die Anwendung beispielsweise zu nutzen, wenn man sich Freunde anzeigen lassen möchte, die sich gerade in der Nähe befinden. Auch zur Navigation kann es genutzt werden und schließlich gibt es da noch das sogenannte "Tagging", also das Markieren von Freunden oder ähnlichem bei sozialen Netzwerken wie Facebook. Darüber hinaus können auch noch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung angezeigt werden, was sich insbesondere für Touristen als wirklich nützlich herausstellen kann. Man kann also schon sehen, dass das Ganze längst nicht nur ein Spaß ist, sondern wirklich sinnvolle Zwecke erfüllen kann.

[sh]

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