Versteckte Kosten: Wenignutzer zahlen bei Prepaid-Tarifen extra

Bei Handytarifen auf Prepaid-Basis gilt meist der Grundsatz: Es wird nur dann etwas vom aufgeladenen Guthaben abgezogen, wenn der Nutzer abgehend telefoniert oder SMS verschickt. Vorteil ist, dass man ohne laufende Kosten telefonieren kann und auch für andere mobil erreichbar ist. Doch Vorsicht: Bei extremen Wenignutzern oder denjenigen, die beispielsweise ein Notfallhandy im Auto liegen haben, schrumpft das Guthaben mitunter trotz Nichtnutzung. Einige Prepaid-Anbieter berechnen pro Monat eine Gebühr von ein bis zwei Euro, wenn der Nutzer gar nicht oder zu wenig abgehend telefoniert oder SMS versendet. Mitunter droht sogar die Kündigung seitens des Anbieters.

Oft sind die Gebühren nicht auf den ersten Blick ersichtlich, sondern tauchen als Administrations- oder Kontoführungsgebühr in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder den Fußnoten auf - etwa bei Anbietern wie callmobile, discoTel und simply. Es gilt also das Kleingedruckte genau zu lesen. Wer einen versteckten Mindestumsatz bei seinem Prepaid-Tarif vermeiden möchte, findet am Markt ausreichend alternative Angebote, die ohne entsprechende Klauseln auskommen. Dazu zählen beispielsweise congstar, o.tel.o, simyo, Blau oder Fonic, berichtet der Onlineverlag teltarif.de.


Quelle: teltarif.de Onlineverlag



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