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Call-by-Call

Das Call-by-Call-Verfahren stammt aus der Zeit, in der sich die Deutsche Telekom von seinem staatlichen Monopol trennen musste und immer mehr private Anbieter am Markt auftauchten. Da diese Anbieter aber anfangs so gut wie keine Verträge und erst recht keine eigenen Leitungen zum Endkunden besaßen, signalisierte der Endkunde mit einer "Vor-Vorwahl", dass das jeweilige Gespräch bitte nicht über die Deutsche Telekom, sondern über den Anbieter abgerechnet werden soll, dem auch diese Vor-Vorwahl gehört.

So kann man teure Verbindungspreise der Telekom umgehen und für jeden einzelnen Anruf einen separaten Anbieter wählen. Die Abrechnung erfolgt dann wie gewohnt über den Anbieter des eigenen Telefonanschlusses, wobei dort dann auch die Gespräche des Call-by-Call-Anbieters mit aufgeführt werden. Teilweise muss man sich zuvor einmalig beim Call-by-Call-Anbieter anmelden, meist reicht aber schon das einfache Benutzen der Nummer.

Das Call-by-Call-Verfahren bietet dem Kunden erhebliche Einsparpotentiale. So sind z.B. Telefonate zu einem Handy in Class=intern title="China">China oder Thailand regelmäßig für unter 2 Cent/Minute zu bekommen, während der reguläre Tarif der Deutschen Telekom AG mehr als das 100-fache (*) kosten kann.

Enorme Preisschwankungen möglich
Das Call-by-Call-Verfahren birgt aber auch einen wesentlichen Nachteil für den Endkunden: Da der Vetrag zwischen ihm und dem Anbieter erst mit dem getätigten Anruf zustande kommt, muss sich letzterer nicht um großartige Ankündigungen von Tarifänderungen kümmern. Mit jeder Nutzung schließt der Anrufer also rein rechtlich einen neuen Vertrag zu den dann geltenden Bedingungen. Informiert er sich nicht vorher in jedem Einzelfall über den Minutenpreis, kann es böse enden. So ist ein Preisanstieg von mehreren hundert Prozent innerhalb eines Tages zwar die Ausnahme, aber doch durchaus möglich.

Nicht bei jedem Anbieter verfügbar
Im Zuge der Ent-Monopolisierung der Telekom wurde diese dazu gezwungen, ihren Kunden das Call-by-Call-Verfahren zu ermöglichen und damit ihren Mitbewerbern eine Chance zu bieten, sich am Markt zu etablieren. Mittlerweile sind zahlreiche weitere Anbieter auf dem Markt, die Telekommunikations-Dienstleistungen direkt - also anstelle der Telekom anbieten. Jedoch bietet keiner davon Call-by-Call an. Wer also heute seinen Festnetzanschluss bei Arcor, EWEtel, KabelDeutschland oder anderen Gesellschaften hat, schaut in die Röhre und muss die teureren Angebote seines Anbieters nutzen. Eine einzige Alternative stellt bislang ein etwas umständlicherer Weg namens Callthrough dar.

* Vergleich eines Gespräches am 30.08.2010 vom deutschen Festnetz im Tarif Call-Plus der T-Com zu einem Handy im thailändischen Mobilfunknetz für 170 Cent/Minute gegenüber 1 Cent/Minute beim Call-by-Call-Anbieter 010057 GmbH.



     
 


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