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Ausgediente Smartphones können im Heimnetzwerk noch nützlich sein

Mit dem Kauf eines neuen Smartphones geraten viele Altgeräte meist irgendwo in Vergessenheit oder werden verkauft oder verschrottet. Dabei können selbst betagte aber funktionsfähige Smartphones noch durchaus nützlich sein, wie das Magazin \"AndroidWelt\" in seiner aktuellen Ausgabe (5/2013, EVT 2. August) berichtet. Speziell im heimischen Wohnzimmer können ältere Geräte als Streaming-Client für Musik, als eigener Medien-Server oder als Multifunktions-Fernbedienung noch eine gute Figur machen. Eine SIM-Karte ist dafür nicht nötig, da diese Funktionen mit den entsprechenden Apps ganz einfach über das heimische WLAN-Netz genutzt werden können. Sollte der Akku des alten Smartphones bereits an Altersschwäche leiden, lässt sich dieser kostengünstig austauschen oder Nutzer betreiben ihr Gerät gleich dauerhaft über das Netzteil.

Dank günstiger Flatrate-Angebote und nutzerfreundlicher Apps werden Musik-Streaming-Dienste wie Spotify oder Simfy immer populärer. Allerdings unterstützen bislang nur sehr wenige Stereoanlagen diese Cloud-Dienste. Über ein einfaches Kabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker an beiden Enden lässt sich das ausgediente Smartphone ganz einfach an die Stereoanlage anschließen, sodass das komplette Streaming-Angebot per WLAN auch über die heimische Musikanlage genutzt werden kann. Nutzer von Apples iTunes können sich so unter Umständen sogar die Anschaffung der Airport Express Basisstation sparen. Noch weiter reicht die Möglichkeit, das Alt-Smartphone mit einer ausreichend großen Micro-SD-Speicherkarte gleich als Medien-Server im Heimnetzwerk zu nutzen und darüber etwa Filme, Musik und Fotos abzuspielen. Speziell bei vielen älteren, DLNA-zertifizierten TV-Geräten ersetzt das Smartphone so den PC, der sonst als Server zur Wiedergabe der Inhalte eigentlich immer laufen müsste.

Über verschiedene Remote-Apps kann das Alt-Smartphone außerdem zur Fernsteuerung von Fernseher, Bluray-Player, Web-Radios und anderen Home-Entertainment-Geräten genutzt werden. Ein genauer Blick auf die Websites der Hardware-Hersteller und in die App-Stores gibt Aufschluss darüber, welche Geräte per Remote-App steuerbar sind und auf welchen Smartphones diese Apps - gegebenenfalls über ein vorheriges Firmware-Update - funktionieren.


Quelle: IDG AndroidWelt

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