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Praktischer Umgang mit Dual-SIM Handys

Smartphones mit zwei SIM-Karten sind äußerst praktisch: Man ist unter zwei Telefonnummern erreichbar, kann private und berufliche Nutzung trennen oder unterschiedliche Konditionen nutzen. Einzig die Auswahl an Geräten ließ bisher zu wünschen übrig. Die neuen Dual-SIM-Modelle haben hingegen einen Platz in der Smartphone-Mittelklasse verdient, schreibt die Computerzeitschrift c't.

Alle fünf getesteten Smartphones laufen unter Android 4.0; Dual-SIM-Geräte mit iOS oder Windows Phone gibt es nicht. Die Geräte haben nur ein Funkmodul, das sich beide Karten teilen. Um dennoch permanent über beide Karten erreichbar zu sein, werden eingehende Anrufe auf der nicht genutzten Karte an die andere umgeleitet. Die Weiterleitung ist praktisch, weil man keinen Anruf verpasst. Die Provider lassen sich weitergeleitete Gespräche allerdings bezahlen.

Der Wechsel zwischen den SIM-Karten klappt meist problemlos über eine Wischgeste. Um die Karten auseinanderhalten zu können, legt der Anwender für jede SIM eine Hintergrundfarbe, einen Namen oder ein Symbol fest. Auch die Einstellungen beider Karten nimmt der User vor und legt beispielsweise im herstellereigenen Dual-SIM-Menü fest, welche Karte für den Datendienst zuständig ist. Trotz dieser Einstellung nutzen viele Geräte den Datendienst aber auf beiden Karten, was zusätzliche Kosten verursacht. Wer diese und die Kosten für die Rufweiterleitung scheut, kann beides für eine der beiden SIMs beim Provider komplett sperren lassen.

In ihrer Funktion als Dual-SIM-Gerät konnten alle Modelle im Test überzeugen. Einige Modelle stechen mit guter Hardware-Ausstattung ganz allgemein hervor, andere bieten mehr Dual-SIM-Funktionen: Anwender können für Werktag und Wochenende, für Datendienste und Telefonate getrennt Zeiten angeben, in denen sie die eine oder andere SIM exklusiv nutzen. Das ist von Vorteil, wenn man sich beispielsweise am Wochenende vor der beruflichen Nutzung schützen möchte.


Quelle: Heise Medien Gruppe

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