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Analyse: So schnell ist LTE in der Praxis

LTE ist im Praxiseinsatz schnell, birgt aber noch erhebliches Potenzial. Für Endkunden sind die theoretisch möglichen 100 MBit meist jedoch noch realitätsfern. Insbesondere, wenn LTE als DSL-Ersatzlösung im ländlichen Raum eingesetzt wird. Die erfreuliche Nachricht: LTE kann dort durchaus mit schnellen DSL-Zugängen mithalten! Das zeigen Ergebnisse einer Studie des LTE-Portals "www.LTE-Anbieter.info", welche auf rund 210.000 Test-Ergebnissen (bundesweit) eines speziell entwickelten Speedtests basiert. Nutzer können mit einem Klick auf die Seite ihren Anschluss testen. Eine Aufbereitung der Daten zeigte interessante Ergebnisse, auch zur Verteilung der Marktanteile.

LTE von Vodafone am schnellsten

Vodafone-Kunden surfen im Schnitt mit 1.300 - 8.030 KBit/s, im Mittel werden ordentliche 4.100 KBit/s erreicht. Die Obergrenze für den durchschnittlichen Benutzer liegt bei 18.120 KBit/s. Bei der Analyse der Messwerte aus 2.300 Postleitzahlbereichen zeigten sich teils erhebliche, regionale Unterschiede. Wer den schnellsten Tarif bucht und über einen wenig ausgelasteten Sendemasten surft, freut sich bei Vodafone über exzellente Leistungswerte. Für einzelne Gebiete liegen zahlreiche Messungen vor, bei denen die vollen 50.000 KBit/s erreicht oder gar leicht übertroffen wurden. Upload-Leistung: Hier lagen die meisten Werte in einer Spanne von 440 - 1.950 KBit/s und damit moderat hinter der Konkurrenz. Die gemittelten Pingzeiten liegen bei 70 Millisekunden und sind damit rund 15 Prozent schlechter als bei der Deutschen Telekom.

Mit 87,5% aller Messungen spiegelt sich Vodafones überragender Marktanteil bei LTE auch in dieser Analyse wieder.

Telekom besticht mit stabiler Datenrate und niedriger Ping Die Testergebnisse von Telekom-Kunden zeichnen sich vor allem durch eines aus: Beständigkeit. So liegt die durchschnittliche Downloadrate mit 6.320 KBit/s um gut 2.000 KBit über der von Vodafone. Starke Abweichungen sind kaum zu verzeichnen. Die meisten Kunden surfen mit "Call&Surf via Funk" in einer Spannweite von 2.620 bis 8.870 KBit/s. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Upload. Telekomkunden sind mit 413 bis 1.310 KBit/s gut bedient, wobei der Mittelwert nur knapp unter letzterem liegt. Ein deutliches Zeichen für konstant gute Werte. Die Telekom kann zudem auch mit den besten Pingzeiten im Test glänzen. Lediglich 61 ms wurden im Schnitt ermittelt. Der Anteil von 12% aller verwertbaren Messwerte verteilte sich auf 570 Postleitzahlbereiche.

O2 weit abgeschlagen

Verschwindend gering ist offensichtlich nach wie vor die Anzahl an LTE-Kunden bei O2. Gerade 0,5% aller Messungen in 15 Postleitzahlbereichen entfielen auf den Anbieter.


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