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Nicht nur schneller: Zuverlässiger mobil Surfen dank LTE

Seit rund zwei Jahren werden LTE-Mobilfunknetze in Deutschland vermarktet und der Ausbau schreitet weiter voran, während der des UMTS-Netzes stagniert. Vodafone und die Deutsche Telekom starteten, o2 zog nach und E-Plus will in Kürze seinen Kunden auch LTE-Tarife anbieten. Allerdings scheuen sich noch viele Nutzer davor, für einen schnelleren, aber teureren Tarif mit 4G Mobilfunkstandard zu zahlen und bleiben bei der gewohnten UMTS-Qualität. "LTE ist definitiv eine Bereicherung für die mobile Internet-Nutzung. Höhere Flächendeckung und bessere Performance sprechen eindeutig für die Verwendung von 4G", meint Markus Weidner vom Onlinemagazin teltarif.de.

Der beworbene Vorteil liegt besonders im schnelleren mobilen Internetzugang, der häufiger als UMTS auch noch in geschlossenen Räumen verfügbar ist. Bis zu 100 MBit/s im Download wurden in Stichproben erreicht. Aber auch Kunden, deren Verträge diese Spitzengeschwindigkeiten nicht vorsehen, sondern vielleicht nur 7,2 MBit/s, können vom LTE-Netz profitieren. Denn in ländlichen Regionen, wo UMTS nicht ausreichend ausgebaut wurde, ist oft schon ein mobiler Internetzugang in DSL-Qualität

über LTE verfügbar. In Ballungsgebieten oder bei Großveranstaltungen, wo ein 3G-Netz durch Überlastung häufig an seine Grenzen gelangt, kann die LTE-Technik mit ihrer viel größeren Kapazität ebenso punkten. Eine Netzüberlastung wird daher auch dann nicht so schnell auftreten, wenn mehr und mehr Kunden 4G nutzen. "Ein Test im gefüllten Fußballstadion hat gezeigt, dass der mobile Internetzugang über LTE in guter Qualität nutzbar war. Sogar mobile TV-Angebote konnten problemlos angeschaut werden. Andere Stadionbesucher machten im UMTS-Netz deutlich schlechtere Erfahrungen", berichtet Weidner.

LTE bietet aber nicht nur Vorteile. Abgesehen von den meist höheren Kosten für die Tarife, kann auch der Akku im 4G-Netz deutlich schneller zur Neige gehen als mit UMTS. Zudem fehlt die Unterstützung für Sprachtelefonie noch gänzlich. Bei Anrufen wird derzeit automatisch ins GSM- oder UMTS-Netz gewechselt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine eingehende oder abgehende Verbindung handelt. "Mehr Kapazität und schnellere Datenraten, die LTE bietet, sind vor allem für Normal- bis Vielnutzer von Smartphones und Tablets von Vorteil, um frustfrei im mobilen Netz unterwegs zu sein", resümiert Weidner. In Puncto Übertragungsrate könnte sich die Geschwindigkeit für einige Nutzer auch als überflüssig herausstellen. Wer zum Beispiel mit seinem Smartphone ab und zu ein paar E-Mails nachschaut oder per Instant Messaging kommuniziert, dem sollte das UMTS-Netz zur mobilen Datennutzung völlig ausreichen.


Quelle: teltarif.de Onlineverlag

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