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Einziger marktreifer Handy-TV-Standard wird weiter vorangetrieben

Auf Initiative der debitel AG haben sich im Rahmen der CeBIT alle Kooperationspartner, die sich für echtes Mobiles Fernsehen stark machen, versammelt, um gemeinsam den weiteren Rollout des marktreifen Standards zu diskutieren.

“Wir wollen schnelle Entscheidungen für die Weiterentwicklung des Handy-Fernsehens erreichen”, sagt Axel Rückert, Vorstandsvorsitzender der debitel AG und Initiator des Gipfeltreffens aller an Mobile TV Beteiligten. “Nach dem erfolgreichen Start in 16 deutschen Ballungsräumen, hat eine neue Ära mobiler Unterhaltung begonnen – deswegen möchten wir das Thema zügig vorantreiben.”

Bereits seit Mai 2006 wird ein kommerzieller Dienst für den TV-Empfang auf mobilen Endgeräten via DMB angeboten. “Noch in diesem Jahr wollen wir die Grundlage für den Massenmarkt bei Mobile TV in Deutschland schaffen. Im Mittelpunkt stehen der weitere Ausbau unseres Sendenetzes sowie eine größere Programmvielfalt. Bis Ende 2007 wollen wir den Nutzern mindestens acht TV-Programme bei unserem Dienst watcha bieten”, sagte Henrik Rinnert, Geschäftsführer der MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH.

Eckhard Spoerr, Vorstandsvorsitzender der freenet AG, ist sicher, dass die Bedeutung von Fernsehen auf dem Handy weiter zunehmen wird: “Die verschiedenen Tele-kommunikationsbereiche wachsen immer stärker zusammen. Vor diesem Hintergrund bilden zukunftsorientierte und kundennahe Services wie das mobile Fernsehen eine neue Qualität des Mobilfunks.”

“Die TV-Nutzungsgewohnheiten ändern sich”, so ZDF-Intendant Markus Schächter. “Deshalb war uns wichtig, dass unser Programm gleich von Anfang an über die MFD-Plattform verbreitet wird. Wir bieten unser Programm dort an, wo es von den Zuschauern nachgefragt wird.”

“ProSiebenSat.1 Mobile ist der erste Sender mit einem auf das mobile Zuschauerverhalten abgestimmten Programmschema. So etwa mit der erstmaligen Ausstrahlung des Handy-Krimis ‘Mystery Messages’, dessen zweiminütige Folgen interaktiv per SMS begleitet wurden”, so Manfred Neumann, Leiter Mobile TV bei SevenSenses, dem Unternehmen der ProSiebenSat.1-Gruppe für digitales Fernsehen.

“Der Werbemarkt sucht immer stärker nach individuellen und alternativen Vermarktungskonzepten auf verschiedenen Medienplattformen. Mit der Marke bigFM und den Integrationen im Online wie bigFM.de und im Mobile-Bereich wie bigFM2See haben wir ein perfektes Dreigestirn”, so bigFM-Geschäftsführer Kristian Kropp.

Die Teilnehmer der Mobile-TV-Initiative waren sich einig, dass es zum DMB-Standard derzeit keine echte Alternative gibt. Schon heute werden über DMB die vier TV-Programme ZDF, N24, MTV Music und ProSiebenSat.1 Mobile sowie der Visual-Radio-Sender bigFM2See ausgestrahlt. Noch in diesem Jahr soll nach Zuteilung entsprechender Lizenzen ein breiteres Frequenzspektrum genutzt und damit das DMB-Programmangebot ausgeweitet werden. Alle Partner der Initiative sehen den weiteren Entwicklungen und dem Verbreitungsgrad von DMB mit Zuversicht entgegen.



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