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Handy wird TV – dank Videokompression

Dienste wie YouTube und die Vodafone Videothek liefern von selbstgemachten Filmchen bis zu aktuellen Blockbustern Videos in bester Qualität auf PCs und Handys. Möglich wird das erst durch die so genannte Videokompression. Sie macht aus riesigen Dateien Videos, die auch in Echtzeit übertragen werden können. Bekannt ist dieses Komprimierungsverfahren unter dem Namen MPEG. Die kryptische Abkürzung steht für "Moving Picture Experts Group“.

Wesentlich mit entwickelt hat diese Verfahren Prof. Dr. Thomas Wiegand mit seinem Team. Die Vodafone Stiftung für Forschung verlieh dem Wissenschaftler, darum im Juli den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone Innovationspreis 2009. In den USA hatte Wiegand, der an der Technischen Universität Berlin sowie am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut arbeitet, bereits den begehrten Filmpreis "Emmy“ in der Kategorie Technik erhalten.

Der Videokodierstandard erhöht die Geschwindigkeit der Bildübertragung um das Zwei- bis Dreifache und ermöglicht so ruckelfreie und brillante Bilder im Digitalfernsehen, im Internet oder auf dem Handy. Vereinfacht dargestellt, funktioniert das Verfahren so, dass von jedem Bild nur die Teile gespeichert und übertragen werden, die sich von Bild zu Bild verändern.

Thomas Wiegand und seine Mitarbeiter haben mehrere Jahre lang an der Software gearbeitet. Mit Erfolg: Der Videokodierstandard H.264 ermöglicht erste Multimedia-Anwendungen, die auf dem Streaming qualitativ hochwertiger und kompakter Bewegtbilder über das Web basieren. von dem Verfahren. profitiert besonders die drahtlose Übertragung.



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