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Handy-Boom: Mobile-TV als Zukunftstrend

Das Geschäft mit Mobiltelefonen in Deutschland boomte auch 2007. 32,6 Mio. Geräte sollten verkauft werden, prognostiziert der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Während die Absatzzahlen weiter steigen, stagniert der Umsatz jedoch auf dem Niveau der Vorjahre. 2007 liegt dieser laut BITKOM-Berechnungen bei 3,9 Mrd. Euro. Handy-Fernsehen könnte sich am deutschen Markt unterdessen zu einem Zukunftstrend entwickeln. "Was vor einigen Jahren die SMS war, könnte in den kommenden Jahren Handy-TV sein", sagt BITKOM-Sprecher Stephan Kahl im Gespräch mit pressetext.

"Momentan sehen wir in Deutschland ganz deutlich ein steigendes Interesse an Handy-Fernsehen", so Kahl. Während auf diesem Gebiet etwa in Asien längst der Durchbruch erzielt wurde, steht er in Deutschland noch bevor. Darüber hinaus werden am deutschen Markt alle Segmente im Mobiltelefonbereich bedient. So findet man auch Modelle für ältere Personen, die oft mit der umfangreichen Technik neuer Mobiltelefone überfordert sind. "Heute gibt es von vielen Herstellern Handys, die sich auf einige wenige Funktionen beschränken", erläutert Kahl das Bewusstsein für die neu entdeckte Zielgruppe.

Aufgrund rückläufiger Handy-Preise erwarten die BITKOM-Experten jedoch auch im nächsten Jahr einen Umsatz von 3,93 Mrd. Euro im deutschen Mobiltelefon-Handel. "Wir gehen derzeit davon aus, dass der Umsatz auch in den nächsten Jahren auf diesem Niveau bleibt. Die Anzahl der verkauften Handys nimmt zu, der Durchschnittspreis der Geräte sinkt jedoch leicht", ergänzt Kahl.

In diesen Tagen feiert der digitale Mobilfunk in Deutschland sein 15-jähriges Jubiläum. Am 30. Juni 1992 wurde das erste GSM-Netz freigeschaltet, seitdem stieg sowohl die Anzahl verkaufter Handys als auch jene von Vertragsabschlüssen und Prepaid-Karten rasant an. 2006 wurden in Deutschland erstmals mehr Mobilfunkanschlüsse als Einwohner gezählt. In diesem Jahr sollen auf 100 Einwohner 109 Anschlüsse kommen, so die BITKOM-Prognose. Dies entspricht einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt Deutschland zwar vor anderen Ländern wie etwa den USA (76 Anschlüsse pro 100 Einwohner), das Wachstum des Marktes ist gegenüber anderen Weltregionen abseits der klassischen Hightech-Märkte jedoch deutlich langsamer. Bis 2010 sollen zwei Drittel aller Mobilfunkanschlüsse außerhalb von Europa, den USA und Japan zu finden sein.


Quelle: Online-Nachrichtendienst NeueNachricht (www.ne-na.de)

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