Lifestyle:Liebe & Co.

Deutschland ist treu - oder doch nur eigennützig?

Für jeden Dritten ist der Hauptgrund für Treue, den Partner nicht verletzen zu wollen. Das hat das Frauenmagazin EMOTION in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Treu aus Rücksichtnahme auf die Gefühle des Partners, sind mit 36 Prozent besonders viele Verheiratete. Bei den geschiedenen Befragten sind es nur 20 Prozent. Eine Treue aus Überzeugung scheint da nicht unbedingt weit verbreitet zu sein.

Über ein Viertel sieht die eigene Treue als gewisse "Gegenleistung" zur erwarteten Treue des Partners. Man will ja auch nicht, dass der Partner mit jemand anderem Sex hat - dies sagen Frauen etwas häufiger als Männer. Besonders junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren geben dieses "Tauschprinzip" mit 36 Prozent als wichtigsten Grund für ihre Treue an. Bei den Männern zwischen 30 und 49 Jahren ist das nur für jeden Fünften ausschlaggebend.

Angst, dass durch Fremdgehen die Beziehung zerbrechen könnte, ist für 16 Prozent Motivation, treu zu sein. Diesen Grund gibt ein Viertel der Geschiedenen an, während bei den Ledigen (Nicht-Verheiratete und Singles) die Verlustangst mit 15 Prozent deutlich geringer ausfällt.

12 Prozent der Befragten halten ihrem Partner die Treue, weil sie nicht gleichzeitig zwei Partner lieben können. Für junge Frauen ist dieser Grund mit nur 6 Prozent weit weniger wichtig als für Männer zwischen 18 und 29 Jahren: 19 Prozent geben die Exklusivität ihrer Gefühle als entscheidenden Grund für ihre Treue an.

Ländervergleich
Während fast jeder dritte Befragte in den ostdeutschen Bundesländern treu ist, weil der Partner ja auch nicht fremdgehen soll, gilt das nur für ein Viertel der Westdeutschen insgesamt. Im direkten Bundesländervergleich ist die erwartetet Treue des Partners allerdings für besonders viele Hamburger der wichtigste Grund für die eigene Treue (40 %), hingegen nur für 17 Prozent der Berliner. Die Berliner nehmen indessen überdurchschnittlich häufig Rücksicht auf die Gefühle des Partners: 41 Prozent der Hauptstädter sind treu, um ihren Partner nicht zu verletzen. Die Rheinland-Pfälzer bilden hier mit 22 Prozent das Schlusslicht im Länderranking. Treusein aus Angst, dass die Beziehung sonst zerbrechen könnte, geben 30 Prozent der Thüringer und jeder vierte Brandenburger als Motiv an, aber nur 2 Prozent der Sachsen. Die Sachsen wiederum bilden die Speerspitze hinsichtlich eines anderes Treue-Grundes: 22 Prozent gehen nicht fremd, weil sie nicht zwei Menschen gleichzeitig lieben können. In Hessen beschäftigt das nur 8 Prozent der Befragten.


Quelle: EMOTION Verlag



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