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Was Frauen wollen: Helden statt Softies

Was Frauen wollen Helden statt SoftiesHausmann oder Karrierehengst, Schönling oder Charaktertyp? Frauen suchen einen Fels in der Brandung, groß, dunkelhaarig, muskulös und naturverbunden. So lautet die Bilanz des neuen CORA Sommerliebe Reports, einer repräsentativen Umfrage, die der Hamburger Liebesroman-Spezialist in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut ipsos durchgeführt hat. 1.028 Frauen zwischen 14 und 69 Jahren wurden dabei zum Thema "Traumprinz" befragt.

Trotz Emanzipation schätzen Frauen auch heute noch klassische Werte. Treue, Humor und Verlässlichkeit zählen zu den Wunscheigenschaften des Partners. Moderne Helden, wie man sie aus Romanen oder Spielfilmen kennt, sind haargenau das, wovon Frauen träumen.

Geld ja, Karriere und Kindererziehung nein
Emanzipation in allen Ehren - Kindererziehung bleibt weiterhin Frauensache. So wollen insgesamt weniger als ein Prozent einen Hausmann, der sich um Kind und Kegel kümmert, während die Frau das Geld nach Hause bringt. Apropos Geld: Für ein Viertel der jüngeren Frauen ist Geld nicht alles. Sie stehen finanziell auf eigenen Beinen und wollen sich nicht aushalten lassen.

Andererseits ist auch für ein Drittel aller Befragten das nötige Kleingeld nicht unwichtig, um sich auch mal ein bisschen Luxus zu gönnen. Ein Karrieretyp oder Unternehmer, der als Workaholic keine Zeit für seine Herzallerliebste hat, sollte es aber bitte auch nicht sein.

Das Gros aller Befragten (57 Prozent) hat nichts dagegen, wenn der Mann an ihrer Seite einen etwas bescheideneren Beruf wie Landwirt, Bäcker oder Handwerker hat - Hauptsache ihm gefällt seine Arbeit und er fühlt sich wohl.

Das Faible für ein beschauliches Landleben scheint besonders in den neuen Bundesländern ausgeprägt. Knapp 65 Prozent würden hier zu einem Landwirt nicht nein sagen. Kreative, etwa Schauspieler oder Musiker, haben es bei der Partnersuche wiederum eher schwer: 33 Prozent der bis 29jährigen wünschen sich bodenständige (gut bezahlte) Männer mit soliden Berufen wie Lehrer oder Versicherungsangestellter.

Eine (breite) Schulter zum Anlehnen
In der Kürze liegt nicht immer die Würze. So bevorzugt mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) einen Mann, der größer ist als sie selbst. Für 14 bis 29jährige ist zudem nicht nur das Aussehen, sondern auch das Anfühlen ein wichtiges Entscheidungskriterium: 37 Prozent setzen männliche Muskeln mit Sicherheit und Geborgenheit gleich. Weniger Wert auf "Muckies" legen ihre älteren Geschlechtsgenossinnen. Knapp 20 Prozent der 50 bis 69jährigen bevorzugen den kuscheligen, etwas molligeren Typ Mann.

Toyboys nicht gefragt
Auch wenn es Stars wie Madonna oder Demi Moore vorleben - sogenannte "Toyboys" sind jenseits von Hollywood kaum gefragt: Weniger als drei Prozent der Befragten möchten einen deutlich jüngeren, knackigen Mann. Die deutsche Frau wählt ihren Lebenspartner vorzugsweise unter Gleichaltrigen, weil sie sich dadurch eher Verständnis für den anderen und seine Belange verspricht (45 Prozent). Zudem möchte sie sich nicht für jedes Fältchen schämen. Umgekehrt wirkt ein väterlicher, erfahrener Typus auf junge Frauen bis 29 Jahre attraktiv (27 Prozent). Im Gegensatz zu seinen jüngeren Mitstreitern wisse er, wie er eine Frau zu behandeln hat.

Bitte keine treulosen Tomaten!
Versuchung lockt an jeder Ecke - gar nicht so einfach, sich da (ewig) treu zu bleiben. Trotzdem sind sich Ost- und Westdeutschland einig: Treue ist das Fundament jeder Partnerschaft (58 Prozent). Allerdings scheinen Städter auch mal Fünfe gerade sein zu lassen: Während Bewohner ländlicher Gegenden mit fast 61 Prozent auf (körperliche) Loyalität bestehen, sind es bei Stadtmenschen nur 55 Prozent. Demografische Unterschiede zeichnen sich auch in punkto Emanzipation ab. Während sich "Stadtweibchen" zu 48 Prozent zwar auf ihren Partner verlassen können, aber trotzdem auch auf eigenen Beinen stehen möchten, hat für die Mehrheit ihrer ländlichen Genossinnen (fast 58 Prozent) Verlässlichkeit große Priorität. Umgekehrt bewerten Stadtbewohnerinnen (29 Prozent) Neugier und gegenseitiges Interesse höher als Frauen vom Land (19 Prozent).

Diese beiden Eigenschaften sind für ältere Damen übrigens das Geheimnis einer langen, glücklichen Partnerschaft (28 Prozent). Scheint für die ältere und mittlere Generation Humor eher zweitrangig, so nimmt das Lachen miteinander für jüngere Frauen einen großen Stellenwert ein: 61 Prozent sagen "Humor ist unverzichtbar."

Weniger ausgeprägt ist bei ihnen dafür der Nestbautrieb. Während lediglich 27 Prozent bei potentiellen Partnern Familiensinn voraussetzen, ist dieser bei 42 Prozent der 30 bis 49jährigen "absolut notwendig". Weiterhin gern genommen sind freundliche Männer zum Pferde stehlen. Unerwartet schlecht schneidet der Romantiker ab. Insgesamt kann er lediglich bei drei Prozent der Befragten punkten, auffällig dabei: Der Wunsch nach einem Traumschlösser bauenden Luftikus, der der Frau seines Herzens die Welt zu Füßen legt, scheint mit voranschreitendem Alter abzunehmen. Finden noch sechs Prozent der jüngeren Frauen romantische Männer attraktiv, so sind es bei 30 bis 49jährigen nur noch zwei Prozent und bei 50 bis 69jährigen sogar noch weniger.

Runter von der Couch: Gemeinsam aktiv
"Schatz, weißt Du noch?", seufzt die Herzensdame, wenn im Radio der gemeinsame Song erklingt. Musik verbindet und ist für nahezu alle Altersgruppen gleich wichtig. Da macht es auch nichts, wenn Fußball sein Leben ist und sie einen Schuhtick hat. Pflegen beide gemeinsame Interessen, kann es funktionieren. Gute Karten haben schon mal naturverbundene Männer - vor allem bei älteren Damen, denn mit dem Alter steigt das Bedürfnis nach ruhigen Momenten zu zweit. Immerhin über 70 Prozent der 50 bis 69jährigen verbringen ihre Zeit gern an der frischen Luft, z.B. mit gemeinsamen Spaziergängen.

Aktivsein ist auch bei jungen Frauen ein Thema: 65 Prozent wünschen sich einen sportlichen Partner, der die Fußball-Bundesliga nicht nur passiv verfolgt, sondern auch möglichst selbst aktiv ist. Auch die Vorliebe für Abenteuer oder Reisen in ferne Länder sowie Kunst und Kultur stehen bei deutschen Frauen - besonders für Stadtmädels (29 Prozent) hoch im Kurs. Immerhin knapp neun Prozent sind mit trauter Zweisamkeit zufrieden und sagen "wir brauchen keine Hobbies, wir haben uns".


Quelle: Cora Verlag



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Du hast mich gefragt, was ich an meisten Liebe? Ich habe geantwortet mein Leben. Du gingst traurig fort, weil du nicht verstanden hast, dass du mein Leben bist!