Handycodes

Handycodes Jedes Handy hat auch sein Menü, das mehr oder weniger umständlich zu bedienen ist. Aber das wäre doch auf die Dauer langweilig und man will ja schließlich auch sehen, was das Gerät noch so alles weiß und hergibt.

Handycodes unterscheidet man grundsätzlich in 3 verschiedene Arten: GSM-Codes, USSD-Codes und handyeigene Kurzbefehle.


GSM-Codes

GSM-Codes beziehen sich (wie der Name schon sagt) auf das GSM, im Klartext: "Global System for Mobile Communications". Hierbei werden also tatsächlich Befehle vom Handy in das GSM-Netz gesendet, um Aktionen wie z.B. eine Rufumleitung beim Provider einzustellen. Dementsprechend muss also nach der Eingabe von GSM-Codes auch immer die Hörertaste gedrückt werden. GSM-Codes funktionieren weltweit einheitlich in allen echten GSM-Netzen, sind also unabhängig vom verwendeten Handy und Netzbetreiber immer gleich.

Rufumleitung
Rufnummernübertragung (CLIR, CLIP, COLP, COLR)
Anklopfen, Konferenzen und Makeln
Anrufsperren
Sprachcodes / Sprachqualität


USSD-Codes

Diese Abkürzung steht für "Unstructured Supplementary Service Data". USSD-Codes werden ebenfalls an den Netzbetreiber gesendet, um Einstellungen vorzunehmen oder einen Status abzufragen. Da auch diese Codes gesendet werden (also das Handy über die GSM-Verbindung verlassen) muss auch hier nach der Eingabe die Hörertaste gedrückt werden. Anders als bei den GSM-Codes sind diese Tastenbefehle allerdings nicht einheitlich, sondern immer anbieterbezogen. Ein USSD-Code von Vodafone ist also nicht zwangsweise auch bei T-Mobile oder anderen Netzbetreibern verfügbar.

Um USSD-Codes von GSM-Codes zu unterscheiden, gilt hier eine klare Struktur. Sie fangen immer mit einem Sternchen an, auf das eine "1" und zwei weitere Zahlen folgen. Beendet wird der USSD-Code mit einer Raute. Beispiel: *100#. Zahlreiche USSD-Codes übermitteln zusätzliche Parameter, wie z.B. Rufnummern oder Aufladecodes. Diese werden immer mit einem Sternchen vor der Raute eingesetzt. Beispiel: *100*1234567#.

Congstar
ring
klarmobil
EdekaMobil
Sunrise
Vistream
Tchibo mobil
fonic
Simyo
ALDI-Talk
T-Mobile
O2
Vodafone
ePlus
Prepaid-Aufladung


Handycodes

Handycodes sind Tastenkombinationen, durch deren Eingabe sich oft nur Servicetechniker weitere Informationen aus dem Handy holen und Einstellungen ändern, die sonst gar nicht oder nur schwer über das Menü zugänglich sind. Anders als bei GSM-Codes und USSD-Codes handelt es sich hier also lediglich um Tastenbefehle, die ausschließlich im Handy selbst etwas ausrichten. Es wird also nichts gesendet.

Optisch lassen sich reine Handycodes leider nicht immer von GSM-Codes unterscheiden. Auch Handycodes beginnen oft mit einem Sternchen und enden fast ebenso oft mit einer Raute. Glücklicherweise geht man aber zunehmend dazu über, die internen Handycodes mit einer zusätzlichen Raute oder einem zweiten Sternchen nach dem ersten Sternchen zu kennzeichnen. Also z.B. *#1234#.

Ob nach der Eingabe des Handycodes noch die Hörertaste betätigt werden muss, hängt vom Betriebssystem des Geräts ab. Die meisten neuen Geräte erkennen die Codes selbstständig und führen den Befehl aus, sobald die abschließende Raute getippt wird.

Sicherheitscodes (PIN, PUK)
Handycodes für Android Smartphones
Handycodes für iPhones
Samsung
Motorola
Sony
LG
HTC
Panasonic
Siemens

Diese Tastenkombinationen sind immer abhängig vom jeweiligen Hersteller und oftmals sogar dem einzelnen Modell. Codes, die auf einem Samsung Omnia funktionieren, müssen nicht auch auf einem Samsung Wave die gleiche Wirkung zeigen. Wer nicht weiß, was er in sein Handy eintippt, sollte hiervon lieber die Finger lassen. Es kommt bei derartigen Spielereien regelmäßig zu "Unfällen", nach denen das Handy nicht mehr zu gebrauchen ist.


Handycodes zum kostenlosen SMS-Versand

Ja, auch sowas taucht immer mal wieder auf. Aber sei ganz unbesorgt. Egal, was dir ominöse Unterhändler mit wichtig klingenden Namen erzählen wollen: Es funktioniert nicht. Und so leid es uns tut - tatsächlich nicht.




 
 
 
     
     


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