Handyvertrag vs. Prepaid. Welche Variante passt zu wem?

Posted on Monday, 27. March 2017
Letztlich entscheiden die Art der Handynutzung sowie die finanziellen  Möglichkeiten darüber, ob die Prepaid- oder Vertragsvariante besser ist.Die zwei grundsätzlichen Varianten dürften mittlerweile jedem bekannt sein: Es gibt Handyverträge, die mehr oder weniger "kalkulierbar" sind und es gibt die Prepaid-Variante, bei der zumindest das Guthaben als finaler Puffer fungiert. Oft scheint es eine wahre Glaubensfrage zu sein, wie und mit welchem Kostenmodell telefoniert wird. In der Praxis aber gibt es relativ klare Empfehlungen darüber, wer auf die Prepaid- oder die Vertragsvariante setzen sollte.

Diese Vorteile bietet ein Handyvertrag

Bevor ein Handyvertrag abgeschlossen wird, sollte sich der potentielle Vertragsnehmer darüber klar werden, ob ein Handyvertrag das richtige Zahlungsmodell ist. Wer die folgenden Fragen mit einem klaren "ja" beantworten kann, dessen Handynutzungsverhalten ist für einen Handy-Vertrag wie gemacht (vgl. https://www.handyvertragvergleichen.de).

  • Brauchen Sie zur regulären Telefonie-Option weitere Angebote wie beispielsweise Flatrates, etc.? Diese gibt es beim Vertrag häufig kostenlos on top.
     
  • Haben Sie Ihre Abbuchungen auf dem Konto jederzeit im Griff? Gut, denn auch die Rechnung für Ihren Handyvertrag wird von Ihrem Konto abgebucht.
     
  • Möchten oder brauchen Sie regelmäßig ein neues Handy? Gut, denn bei einem Handyvertrag gibt es meistens in regelmäßigen Abständen von 18 bis 24 Monaten ein Handy on top.

Obgleich die Prepaid-Variante eigentlich als Option für diejenigen angeboten wird, die in ungesicherten finanziellen Verhältnissen leben, so ist das nur die halbe Wahrheit, denn: Beim Prepaid-Tarif wird das Handy einfach wieder aufgeladen, wenn das Guthaben aufgebraucht ist. So kann es passieren, dass letztlich mehr Geld monatlich in den Betrieb des Smartphones gesteckt wird, als bei einer Vertragsvariante. Dabei nämlich kann mit einem relativ sicheren monatlichen Fixum gerechnet werden. Dazu kommen lediglich Kosten für Sondernutzungen.

Auch diejenigen, die die mangelnde Flexibilität eines Vertragskonstrukts fürchten, haben mittlerweile die Mobilfunkanbieter zum Umdenken bewegt. Häufig werden Optionen offeriert, bei denen zwischen Freiminuten, Frei-SMS und Datenvolumen variiert werden kann. Genau diese Details helfen auch bei der Wahl des Mobilfunkvertrags dabei, sich zwischen verschiedenen Anbietern zu entscheiden. Wer noch nicht weiß, wie sich die eigene Handynutzung entwickeln wird, dem sei zu flexiblen Optionen im Vertrag geraten.

Die Prepaid-Variante ist häufig das Einsteigermodell

Interessanterweise sind es die Jungen und die Alten gleichermaßen, für die die Prepaid-Bezahlmethode interessant ist.

  • Kinder und Jugendliche haben in der Regel kein eigenes Einkommen. Um den Wunsch nach einem Handy seitens des Nachwuchses und den Wunsch nach Erreichbarkeit seitens der Erwachsenen unter einen Hut zu bekommen, ist die Prepaid-Option eine praktische Lösung. Häufig werden in der Familie dann Vereinbarungen getroffen, dass die Eltern einen vereinbarten Betrag monatlich investieren. Ist die Prepaid-Karte für diesen Betrag aufgebracht, legen die Eltern erst wieder im nächsten Monat oder Quartal etwas dazu. Wer als Jugendlicher sein Geld dann für die Telefonie aufwendet, merkt schnell, wie sich unbedarftes Nutzungsverhalten auf den eigenen Geldbeutel auswirkt. Weitere Ratschläge rund ums Thema Handyverträge für Kinder hält das Verbrauchermagazin WISO bereit (vgl. https://www.zdf.de).
     
  • Die ältere Generation, die das Handy nur "für den Notfall" bei sich trägt, sollte auf eine Prepaid-Variante setzen, denn: Die Nutzung bei eben diesen "Notfall-Handys" ist so mau, dass ein Vertragshandy sich schlichtweg nicht rechnen würde. Zudem haben die meisten Prepaid-Verträge die Möglichkeit, selbst ohne Guthaben noch einen Notruf absetzen zu können.

ar, Foto: © Pexels via pixabay.com (CC0)
27.3.2017

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